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daß man die so gestandene Runkelrüben bei den untern Blättern faßend/ leicht herausziehen könnte; viel weni⸗ ger, wenn die Bestellung mit Saamenausste cken für sich gegangen ist. ö b. 26.
Es versteht sich von selbst, daß man nicht nur die Runkelrüben, sondern auch alle Gattungen von Wur⸗ zelgewachsen, im heitern und trockenen Tägen einzufech⸗ sen trachten solle: denn im regnerischen Wetter, was doch manchmahl geschehen muß, ist das Geschäft nur ein Elend. Bei trockener Witterung hat man an dem Pu⸗ tzen dieser Rüben kaum etwas zu thun. Das wenige/ nicht ganz naße Erdreich, das etwa zwischen den Wur⸗ zelästen bleibt, mit einem Schaufelputzer/ einem stum⸗ pfen hölzernen Messer herauszuwerfen, ist das Ganze, was man hier im Felde daxan zu verrichten hat; und das auch nür um die Fechsung desto leichter heimführen zu können: denn, sonst schadet ihnen diese Erde gar nichts.— Das Abstutzen der Blätter, sammt der kohl⸗ artigen Krone der Rübe, unweit von dem markigten Theile des Körpers, von dem eigentlichen Rübenfleische, geschieht erst zu Hause unter einem Obdach, wenn die Witterung es nicht unter dem freien Himmel gestatten will.
Die abgerdumte Blätter und Kronen der Runkel⸗ rüben, werden mittelst des bekannten gemeinen Kartof⸗ felschneiders, eines nach der Form des lateinischen 7. oder 8, am liebsten aber nach der Form eines Kreutzes E gemachten Eisens, für das Hornvieh zerhacket und zu⸗ bereitet; und, wie oben gesagt, mit Spreu oder Häcker⸗ ling gemischt, oder aber nur bloß verfüttert. Wenn es


