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künftigen Sommer in Saamen schießen, später ih re Saa⸗ men von sich werfen; diese im folgenden zweiten Früh⸗ ling haufenweiß aufgehen, und wieder in Saamen schie⸗ ßen, und so diesen meta morphosin Jahr für Jahr/ wenn auch der Winter noch so streng seyn sollte, regel⸗ mäßig, wie der Hanf, Borago, und hundert andere Wildlinge, fortsetzen: so zwar, daß man selbe nur ab⸗ sichtlich, im Frühjahre, wie sie noch jung sind, aus dem Acker rotten kann. Man darf wohl Acht geben, daß man solche, wild gewachsene, sonst ausneh⸗ mend schöne Runkelrüben ⸗-Pflanzen, als Setzlin⸗ ge, nicht benutzen solle; denn, schon im Junii fangen sie an in Saamen zu schießen, und bleibt davon, trotz der Behauptung mancher Theoretiker, keine einzige gut; es sey, daß die Witterung sehr regnerisch bleibt. Selbst von denen im Frühling regelmäßig gezogenen zahmen Setzlingen, wenn der Sommer ausserordentlich trocken und dürre ist, gehen manche in Saamen: welches nur etwa durch das fleißige Begießen verhütet werden könnte. Wenn man gleich die Krone so eines, schon in Saamen schießen wollenden Stückes abgestutzt habe: doch schießt es rund um die Krone nur destomehr Sproßen, und sein Wurzel wird holzicht, zähe und saftlos.
Es ist zu bemerken, daß die Runkelrübensaamen in dem nehmlichen Sommer, wo selbe gefechset wurden, eben so wenig wie die Rothenrübensaamen, gebraucht werden können: denn, sie werden ziemlich spät zeitig, und der Rübenanbau, in landwirthschaftlicher Hinsicht gar, sehr zeitig, bevor der Winter noch den völligen Ab— schied genommen hätte, schon angeht.


