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Praktische Anleitung zum zweckmäßigen Anbau der Runkelrüben : für den betriebsamen Landmann verfaßt von einem sachverständigen Landwirthe
Entstehung
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zu die Runkelrüben; da dieselbe schon sich den Namen Gelberübe gedeignet haben soll, und als die eßbare⸗ ste Abart, zu die Kuchel⸗-Grünenwaaren geschlagen wird. Die hier zu Land, unrecht so genannte Gelberüben, die rechtswegen Mehren(daucus carotta) heißen, sind etwas anders. Auf diese Zergliederung der Haupt-Abarten der Runkelrüben, kann man sich, eben so wenig, als auf andere, durch wem immer angeführte derlei Abarten verlassen: denn die After-Abarten dieser Rübe, die den Umstanden nach, sich vervielfaltigen, sind unendlich. Der Landwirth hat sein Ziel erreicht, wenn er jene erste beste Abart, bei Saamenziehen so in Zaum zu halten vermag, daß selbe nicht nur nicht ausarte, sondern vielmehr veredelt werden müsse. Der jemalige Zuckerfabrikant aber(denn die Erdenwelt hat noch kein Ende) wähle sich zwar die erste After-Abart der zweiten Abart, und die dritte Abart: doch hat er gar keine Ursache, die vierte blaß⸗ gelbe Abart, und die auswendig röthliche, welche nebst⸗ dem die mindeste, und manchmahl gar keine rothe Fle⸗ cken hat, zu verachten. Mit wenigen Worten: Trachte er nur die größeste, glatteste/ inwendig am meisten weiße, durch Cultur des Saamens und Bodens eigen zu machen. Vermeide er fleißig die bei ihm noch nicht erprobte Saamenhändler; wo er nicht selten, statt guter Gattungen Runkelrübensaamen, nicht nur schlechte, son⸗ dern gar mit achten Rothenrübensaamen verfälschtes Misch⸗ masch erhült. ö 9. 3. Klüger kann der Landwirth, folglich auch der so un⸗ päterlich beseitigte Zuckerfabrikant, der etwa in diesem