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Praktische Anleitung zum zweckmäßigen Anbau der Runkelrüben : für den betriebsamen Landmann verfaßt von einem sachverständigen Landwirthe
Entstehung
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Die Runkelrübe ist eigentlich eine nächste Abart der sogenannten Rot hen rübe(beta rubra vulgaris), und zwar eine Abart, die in dem ebenerwähnten Werke, Cultivirte Landwirthschaft, in landwirthschaftlichen Be⸗ tracht, als die vortheilhafteste, genau unterscheiden wird. (beta cicla altissima, radice maxima, ru- bro et albo intus variegata, foliis maximis rubentibus) ist ihrer äußern Gestalt nach, der dicken Gattung Rotherrüben vollkommen gleich. Dieselbe ist groß, wenig faserig, auswendig röthlich, auch ganz blutroth, die Blätter grün mit bläulicher Röthe gemischt, gleich dem Kapuziner Salat: inwendig aber weiß, mit rothen Adern, Ringen oder Flecken geschecket, eine mehr als die andere.

Eine andere Abart(Deta cicla pallescens seu alba) ist in⸗ und auswendig ganz weiß, die Blätter mit weißen Adern, fallen in die gelblichte Grüne einer jungen Ganse, beiläufig wie der ordinaire Salat. Da diese Abart wieder zwei namhafte Afterabarten zählt, wovon die eine schön glatt und dichlicht- spindelförmig/ die andere aber nur in dünnen Wurzeln sich zertheilet: so ist jene, als eine gute Race in jedem Betracht zu wählen.

Eine dritte Haupt-Abart der Runkelrübe nenne ich jene(beta cicla communis seu viridis), deren Wurzel von aussen grünlich, das inwendige Fleisch aber, das Mark, ganz weiß, und die Blätter durchaus grün sind.

Eine vierte Haupt-Abart(beta ciela flaui colo-

ris), welche in-und auswendig blaßgelb ist, und deren Blätter, der zweiten erwähnten Haupt-Abart gleichen, gehört, im ökonomischen Betracht, nicht einmahl mehr