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Praktische Anleitung zum zweckmäßigen Anbau der Runkelrüben : für den betriebsamen Landmann verfaßt von einem sachverständigen Landwirthe
Entstehung
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deu, auf ihre gut bezweckte nützliche Zucker⸗-Verfertigung von der Allerhöchsten Behörde gesetzten Preiß, verdient haben, wenn man, sage ich, diesen besondern Nu⸗ tzen der Kuhrüben bedenket: so kann solche, auch Zu⸗ ckerrübe, wie sie auch schon wirklich von vielen gehei⸗ ßen wird, genannt werden. Von dessen Nutzen rede ich diesesmahl nicht mehr, bis ich ihre Erzielung, die in allen bei mir vorfindigen Wirthschafts-Bücher, den Rübennahme ausgenommen, vermißt wird, nicht hand⸗ greiflich und so vorgetragen haben werde, als ich es am sichersten gefunden habe. Das, was Schmidit dar uber), nach seiner fünfzigjähriger Erfahrung er⸗ zählt, ist nicht werth, daß man darum das Buch aufschlage, u. s. w.

Aus diesem kann man leicht vernehmen, daß Ver⸗ faßer des oberwähnten ungarischen Werkes, schon im vo⸗ rigen Jahrhundert, da er es zu schreiben anfing, und den Runkelrübenanbau(schon im Jahre 1798) in Großen und ex officio musterhaft trieb, hatte dem berühmten Runkelrübenzuckerfabrikerrichter, bevor noch seine Fabrica⸗ tions⸗Probe(1800) durch eine Preuß. Königl. Com⸗ mission geprüfet wurde, in der preußischen Nation-Gerech⸗ tigkeit wiederfahren lassen. Nun aber zur Sache.

9. 2. Runkelrübe Geta cicla altissima)/ sonst Burgunder⸗, Mangold⸗, Rummel⸗, Dicke⸗, Zucker⸗, auch Kuhrübe genannt.

») Praktischer Landwirth u. s. w. Wien, 1795. 8.