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Einige Bemerkungen eines praktischen Landwirths über das Ganze der Schafzucht von Herrn Petri
Entstehung
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ferei durch Oesterreichische Stähre zu verbessern;

Herr Petri beehrt die großen Schafe mit

dem Beinamen Bastarde; Schafe aber, die ihre Eigenschaften fortpflanzen, sind Rageschafe und

keine Bastarde. Dergleichen Epitheta zeigen leiden⸗ schaftliches Bestreben an, seine Meinung zu be haupten. Dem Oekonomen muß aber niemals an seiner Meinung, sondern allein an der Wahr⸗ heit liegen.

Die Zeiten sind nicht mehr, wo man an Wunder glaubte, und wo blos Autoritat galt. Ein jeder muß vielmehr seine Meinungen gehörig beweisen. Herr Andrs in seisem vortreflichen Bucheüber Veredlung des Schafviehes macht uns mit neuen Ideen bekannt, befördert dadurch die Fortschritte des Oekonomen, und seine Anführungen werden durch gemeine Erfah rungen bestätigt. Herr Petri hingegen spricht von 13 Pfund Wolle bei 24 Pfund Futter an

Häckerling: er beweise also, und wir wollen ihm

Altäre bauen.

Gleiche Beweise müssen wir von ihm erwar⸗ ten, da er von dem unbezweifelten und entschie denen Vorzuge der Oesterreichischen Wolle vor der Sächsischen spricht. Noch ist es keinem Sächsischen Güterbesitzer beigefallen, seine Schäi