Druckschrift 
Ueber Befreiung der Waelder von Servituten im Allgemeinen, so wie über das dabei noethige und zweckmaeßige Verfahren nach Vorschrift und Anleitung der in den Preußischen Staaten deßhalb erschienenen Gesetze : eine Huelfsschrift bey Servitutabloesungen fuer Forstbesitzer, Forstverwalter, Servitutberechtigte und Theilungskommissarien / von Dr. W. Pfeil, Königl. Pr. Ober-Forstrathe, Prof an der Univ. zu Berlin
Entstehung
Einzelbild herunterladen

171

50 nach m mittelmäßig einen bezrichnen, Woer 28 zwi 3985 45 schlechtesten mitten uf häs Der schlechteste is uns üü wehl 55 denn der ist das wenigste mehr als gar nichts, allein der beste ö niihn ist noch nicht ausgemittelt. Ueberdem ist die Bezeichnung gut, mittelmäßig und schlecht, wie sie bei Abschätzungen 10 40 gebraucht wird, nur sehr relativ, nie absulut und unabhän⸗ nur eine gig für sich bestehend. Wenn man einen Forst abschätzt, wo 0 A 60, 40 und 20 Klftrn. pro Morgen stehen, so ist 60 gut, 60* 40 mittelmäßig, 20 schlecht. Stehen in demselben 40, 2 27 und 13 Klsten. pro Morgen, so ist 40 gut, 27 mittel 5.2 mäßig und 13 schlecht; ja man würde sogar keinen An⸗ Rupun stand nehmen, 30 gut, 20 mittelmaßig und 10 schlecht zu uie er nennen, wenn der Wald so verschieden bestanden ist. Maßin Ein anderer nennt den Holzbestand nur dann gut, wenn Nuh die Bäume ganz dicht stehen, ein anderer, wenn sie ur nig viel weitläuftiger stehen, indem sie dann vielleicht mehr Zuwachs gewähren als im dichten Bestande. Wir ha ben allerdings Erfahrungstafeln, wesche den gefun⸗ der 30 denen Holzbestand unter der Bezeichnung gut, mittel iht wes und schlecht angeben, aber dies beziehet sich nicht auf nde del die gefundene Holzmasse, sondern auf den Boden, nicht auf das Ertragsvermögen nach dem wolzborrathe/ son⸗ Vorte: dern die Ertragsfähigkeit nach den Nahrungstheilen, welche zu ma der Boden enthält. Erfahrungstafeln lassen sich auch i5b durh nur hinsichts geschlossener Bestände verfertigen, hinsichts des b⸗ der lichten gar nicht, denn da sind die Abweichungen hiet fün unendlich, und für jeden Baum pro Morgen mehr oder d M weniger müßten besondere Berechnungen und Untersu

Euhe chungen in jeder Altersclasse angelegt werden. Es kann