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Ueber Befreiung der Waelder von Servituten im Allgemeinen, so wie über das dabei noethige und zweckmaeßige Verfahren nach Vorschrift und Anleitung der in den Preußischen Staaten deßhalb erschienenen Gesetze : eine Huelfsschrift bey Servitutabloesungen fuer Forstbesitzer, Forstverwalter, Servitutberechtigte und Theilungskommissarien / von Dr. W. Pfeil, Königl. Pr. Ober-Forstrathe, Prof an der Univ. zu Berlin
Entstehung
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Erster Abschnitt

Von den Vortheilen und Nachtheilen der Befreiung der Wälder von Serbituten, mit Beachtung des aus ihnen zu erhaltenden Gesammtenein

kommens.

Erstes Kapitel.

Von den verschiedenen Arten der bestehenden Waldserbituten,

Nur in seltenen Fällen steht in unsern Wäldern die Benutzung der ganzen Bodenerzeugung nur Einem Eigen thümer zu, in welchem Falle man den Wald servitutfrei nennt, sondern es theilen sich gewöhnlich mehrere Nu tzungsberechtigte in die Wälderzeugung. Dies kann ge schehen, indem die verschiedenen Arten der Erzeugung unter verschiedene Eigenthümer zur Benutzung gethellt sind, oder indem an Einer Art derselben mehrere Be rechtigte Theil haben. Der erste Fall tritt ein, wenn z. B. Einer zur Benutzung der Holzerzeugung, der An⸗ dere zu der der Graserzeugung berechtigt ist; der andere,

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