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Die Strich-, Zug- oder Wander-Heuschrecke : vom Eie an beobachtet und beschrieben / von Franz Körte
Entstehung
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Offenbar ist jedoch dieses Resultat nur auf Rech⸗ nung der ganz ungewöhnlich rauhen und regnigten Wit⸗ terung des Augustes und Septembers zu stellen; denn bei warmer und trockner Witterung dürfte diese müh⸗ same Arbeit nicht so bedeutend lohnen. Unter allen Um⸗ ständen bleibt diese Maßregel ein höchst wichtiges und folgenreiches Vertilgungsmittel. Die ungeheure Vermeh- rung des Thieres kann nur durch mehrmalige Einlegung der Brut von einem und demselben Weibchen entstehen; das Aufgreifen eines Exemplars erspart folglich das Ein sammeln mehrerer Eiersäcke.

Es scheint daher wohl zweckmäßig, daß das Auf⸗ greifen der Heuschrecken durch ein allgemeines Gesetz zum Gegenstande polizeilichen Zwanges gemacht würde. Ohne besondere und fortgesetzte Thätigkeit des Menschen läßt sich dieses Insekt nicht vertilgen, wovon die zahl reichen Exemplare den Beweis führen, welche das an haltend kalte Regenwetter überlebt haben, und sich jetzt anschicken, neue Brut einzulegen. Diese Brut ist übri gens nicht die erste, denn schon zu Anfang des Septem bers sind mir frisch gelegte Eiersäcke eingeliefert H.

Schuljugend, zweckmäßig angewiesen, kann unglaubliche Massen von Heuschrecken und deren Eiern vertilgen, ver steht sich, unter den früher schon angeführten Bedingun⸗ gen. K.

*) Am 12ten September legte eine Heuschrecke bei uns zum ersten Male. K.