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Die Strich-, Zug- oder Wander-Heuschrecke : vom Eie an beobachtet und beschrieben / von Franz Körte
Entstehung
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chen, scheint bald nach der letzten Häutung zu erfolgen, wenigstens habe ich von solchen Schwärmen in diesem und im vorigen Jahre nur bald nach dieser Periode ge hört. Späterhin zerstreuten sie sich auf die Hinterfel der und Dreeschäcker, wo auch jetzt noch diejenigen zu finden sind, welche die rauhe Witterung überstanden ha ben. In dieser Zeit vermag der Mensch am wenigsten gegen sie auszurichten. Heftiges Schreien und Lärmen, das Durchziehen der Felder mit Leinen(IV. 8.) ver⸗ scheucht sie zwar; sie erheben sich jedoch nur, um über den Köpfen der Treiber nach dem durchzogenen Felde zurückzukehren, oder um sich nach dem benachbarten Ge hölze zu ziehen, und von dort das Feld gufs Neue zu befallen, wenn der Lärm aufgehört hat. Ueberhaupt ist diese Art der Abwehr zwar wichtig für den Einzelnen, aber ziemlich gleichgültig für das Ganze, weil die ver triebenen Schwärme andere Felder aufsuchen, und diese statt der verlassenen zu Grunde richten. Dagegen habe ich, gleich nachdem die Heuschrecken flugbar geworden waren, und besonders nach Aberntung der Sommer- früchte, das Aufgreifen der Heuschrecken in allen Ort schaften angeordnet, und es sind auf diese Weise viele Wispel eingeliefert und durch die Ortsobrigkeiten vernich tet worden Y.

*) Von der Zweckmäßigkeit und leichten Ausführbarkeit die⸗ ser Maßregel zur Vertilgung der Heuschrecken, welche ich schon in meiner ersten Abhandlung besonders hervor⸗ gehoben habe, bin ich in dem vergangenen Jahre auf das Neue so überzeugt worden, daß ich sie nicht genug empfehlen zu können glaube. Der Schullehrer mit der

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