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Die Strich-, Zug- oder Wander-Heuschrecke : vom Eie an beobachtet und beschrieben / von Franz Körte
Entstehung
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Feldwege und kleine Niederungen allenfalls durch dop pelte Gräben gesichert.

Inzwischen wird das Aufsuchen und Eintreiben der Schwärme fortgesetzt. Schwärme, welche man auf der Wanderung antrifft, fängt man in kurzen, aber tüchtigen Gräben, ohne sie zu treiben. Dichte Haufen werden nach den oben aufgestellten Bemerkungen eingetrieben, oder durch Reisig verbrannt.

Haben einzelne Haufen nach der zweiten und drit ten Häutung Gelegenheit gefunden, sich in einem Ge⸗ treidefelde festzusetzen, so versucht man, sie durch einzelne Fanglöcher(IV. 3.) zu schwächen, oder wirft mitten durch das Getreide, nach der Richtung, welche der Zug genom men hat, Gräben auf, wenn die einzelnen Raine dazu nicht benutzt werden können. Nur im äußersten Noth falle entschließt man sich zu Treibjagen durch das Ge⸗ treide, weil dieses bei aller Vorsicht allzusehr mitgenom men wird, und das Feld sich dessenungeachtet nie voll ständig reinigen läßt. Wird indessen bei dem Aufsuchen und Eintreiben jede Gegend der Feldmark, oder wo das bestellte Feld der Nachbargrenzen nahe ist, diese in be⸗ ständige Kontrolle genommen, und besonders gegen kleine oder schlecht bestandene Schonungen und Feldhölzer, in deren Nähe im vorigen Herbst bestellter Acker war, ge hörige Vorsicht angewendet, so kann überhaupt ein sol ches Uebertreten der Schwärme nicht leicht erfolgen.

V. Maßregeln nach der vollständigen Ausbildung. Der Zeitpunkt, wo die flugbaren Heuschrecken in ungeheuren Massen die entferntern Gegenden heimsu

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