ö V. 96 e) Da die Haufen vor der ersten Häutung nicht sehr dicht und zahlreich sind, so genügt hier ein kleiner I Graben von wenigen Fußen, einen Fuß breit und ö ö tief, mit einem oder zwei Fanglöchern. Ein Er⸗ wachsener zum Anfertigen der Gräben und zwei ö Kinder zum Treiben sind hinreichend. V[) Wenn die Haufen stärker werden, so vermehrt sich die Zahl der bei einer Kolonne angestellten Arbei⸗ ö ter; doch sind auch nach der dritten Häutung nicht mehr als 12 Menschen erforderlich. Drei bis vier Erwachsene fertigen den Graben mit guten Fanglöchern, während Kinder unter Leitung eines Erwachsenen den Haufen nach dem Graben zu * treiben. Ist derselbe fertig, so suchen die Gra⸗ benarbeiter einen neuen Schwarm, und werfen in der gehörigen Entfernung einen neuen Graben auf, während der erste Schwarm noch eingetrieben wird. Auf diese Weise bleibt die ganze Kolonne in gehöriger Thätigkeit. g) Die Treiber müssen sich mit belaubten Ruthen ver⸗ sehen, außendem ein Paar scharfe Besen und Spa⸗ ten bei sich haben. Beim Eintreiben muß man den Graben in möglichst geringer Entfernung von dem Schwarm und in der von ihnen angenom⸗ menen Richtung aufwerfen, den Zug langsam in + Bewegung setzen und vorrücken lassen, die Trei⸗ ber weit auseinander stellen, und vermeiden, daß die Heuschrecken von dem Schatten der Treiber ö bedeckt werden, weil dies auf den raschen Fort⸗ gang des Zuges nicht ohne Einfluß ist. x h) Sind die Heuschrecken bei dem Graben angelangt, so
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Die Strich-, Zug- oder Wander-Heuschrecke : vom Eie an beobachtet und beschrieben / von Franz Körte
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