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Fleck beisammen, fertigt einen langen Graben, und will in diesen die Schwärme der ganzen Gegend zusammen— treiben. Je kleiner die Heuschrecken sind, desto nachthei— liger ist ein solches Verfahren. Die Treiber stehen zu dicht gedrängt auf einem Haufen, und der vierte Theil der Menschen würde füglich dasselbe Resultat herbeige— führt haben; die Heuschrecken selbst ermüden auf der wei— ten Reise, bleiben dann ruhig auf einem Fleck, und sind durch alles Scheuchen nicht aus der Stelle zu bringen; die wenigsten erreichen den Graben, und viele von die— sen gewinnen bei dem stundenlangen Treiben Zeit, aus den Löchern zu entkommen, wenn nicht auf der andern Seite Wächter angestellt werden H.
Große Erfolge lassen sich hierbei nur durch mög— lichste Oekonomie der Zeit und der Kräfte erreichen. Zu dem Ende müssen:
a) die Treiber zwar auf demselben Felde beschäftigt, aber in mehrere kleine Kolonnen getheilt werden.
b) Jede einzelne Kolonne muß einen Aufseher erhal— ten, der die Arbeiten leitet oder selbst mit arbeitet;
c) der Gutsbesitzer, Wirthschafter oder Schulze sämmt— liche Kolonnen, wo möglich zu Pferde, kontrol⸗ liren.
d) Es dürfen niemals mehrere Haufen Heuschrecken zugleich, sondern jeder Haufen muß besonders ein— getrieben werden.
*) Ganz dasselbe ist auch hier beobachtet worden, und es wird dadurch das bestätigt, was Krünitz in seiner Eneyklopä⸗ die und ich nach ihm, in der ersten Abhandlung, in die— ser Beziehung gesagt habe. K.


