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Die Strich-, Zug- oder Wander-Heuschrecke : vom Eie an beobachtet und beschrieben / von Franz Körte
Entstehung
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durch einzelne zuverlässige Leute ausgeführt werden kön⸗ nen, da man sich dem Haufen nur vorsichtig nähern darf. Das Schlagen mit Ruthen soll auch wenig Erfolg ge habt haben, dagegen ließ ein Gutsbesitzer durch ein Brett chen, welches an einem Stock befestigt war, viele Hau fen zerstören.

6) Ein ähnlicher, um dieselbe Zeit angestellter Ver⸗ such, die Haufen durch schnelles Uebertreiben von Schaafen zu zertreten, ist ebenfalls nicht praktisch ge funden.

7) Das Ueberstreuen einzelner Flächen durch trockenes Fichtenreisig und das Verbrennen desselben tödtet viele Heuschrecken, wenn sich diese zahl reich auf dem Felde vorfinden, läßt sich aber nur da be quem ausführen, wo das Reisig in der Nähe liegt und ohne Mühe zu haben ist. Da sich aber die Heuschrecken häufig in der Nähe der Feldhölzer aufhalten, so ist die ses Mittel auch oft angewendet worden.

8) Hin und wieder hat man die Heuschrecken, wo sie zahlreich in ein Getreidefeld gedrungen waren, und dort vor der letzten Häutung großen Schaden anrichte ten, am späten Abend durch Pferdeleinen, mit wel chen man die Aehren bestrich, von den Halmen auf die Erde gescheucht, und sie dadurch am Fressen hin dern wollen. Dies hilft aber zu nichts, weil die Heu schrecken bald wieder aufkriechen und ihre Verwüstungen fortsetzen.

9) Das Eintreiben in Fanggräben ist überall geschehen, obwohl selten zur rechten Zeit und mit der nöthigen Ersparung der Kräfte. In der Regel bleibt die ganze Gemeine trotz allen Vorstellungen auf einem