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Die Strich-, Zug- oder Wander-Heuschrecke : vom Eie an beobachtet und beschrieben / von Franz Körte
Entstehung
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sich im Strahl der Sonne behaglich fühlt. Steht aber die Sonne abwärts, so bleibt das Thier län⸗ ger im Graben, legt sich an der äußern Seite des⸗ selben an, wohin die Sonne trifft, und verliert an Kraft beim Aufklimmen.

k) Deshalb verweilen auch die Heuschrecken länger im Graben wenn sie zu Abend hinein gerathen, als am Morgen.

1) Aus gleichem Grunde sind ferner schmale Gräben bei gleicher Tiefe wirksamer, als breite, wenn gleich sie schwieriger anzufertigen sind. Dergleichen Grä⸗ ben von 14 Fuß Breite und 2 Fuß Tiefe, mit Fanglöchern versehen, hielten die Heuschrecken vor der ersten und zweiten Häutung selbst in dem ad g. beschriebenen Boden vollkommen auf, ohne daß die Fanglöcher verschüttet wurden. Die damals einge tretene kalte Witterung that jedoch ebenfalls das ihrige.

m) Wenn die Heuschrecken in den Fanggraben gera⸗ then sind, klettern sie nicht sogleich an der entge⸗ gengesetzten Wand des Grabens in die Höhe, son⸗ dern hüpfen auf dem Fuße des Grabens fort, um einen Ausweg zu suchen, und fallen hierbei in das nächste Fangloch, welches bald von ihnen wimmelt.

Deshalb thun schlechte Gräben mit tüchtigen Fanglöchern bessere Dienste, als gute Gräben mit schlechten oder gar keinen Fanglöchern, und deshalb müssen auch die Grabenwände neben diesen mit be sonderer Sorgfalt angefertigt werden.

n) Wo die Gräben Fußsteige oder kleine Thäler durch⸗