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die senkrechte Wand verlieren, ist es dem Insekt nicht möglich gewesen, aus dem Graben zu ent— kommen, weil beim Aufklimmen die lockern Sand— theilchen loslassen und das Thier mit ihnen in die Grube zurückfält. Es ermattet endlich nach vie— len vergeblichen Versuchen, und bleibt in der Grube liegen. Ich habe in diesem Boden den Fuß der Gräben mit todten Wanderheuschrecken und einhei⸗ mischen Arten bedeckt gefunden, selbst wo diese Grä⸗ ben flach angelegt und nicht mit Fanglöchern verse— hen waren.
b) Gräben im Sandboden von einiger Konsistenz, doch ohne Steine, sichern ebenfalls vollkommen, so lange die gewöhnliche Feuchtigkeit noch im Boden enthalten ist. Haben jedoch Sonne und Wind diese Feuchtigkeit entführt, so fallen die losen Sandtheil⸗ chen in den Graben zurück, und es bilden sich an den Wänden des Grabens kleine Erhabenheiten und Rinnen von festerer Erde, an welchen das Thier haften und heraufkriechen kann, wenn ihm Zeit gelassen wird, den Versuch mehrmals zu wieder⸗ holen.
Gräben dieser Art bedürfen daher einer öfteren Nachbesserung. ö
c) Steinigter Boden erschwert nicht nur die Gra— benarbeit ungemein, sondern die Steine, welche auf der Sohle und den Seiten des Grabens zurück⸗ bleiben, gewähren den Thieren Stützpunkte, um einen kräftigen Sprung zu versuchen und an ihnen ohne Mühe emporzuklimmen.


