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Die Strich-, Zug- oder Wander-Heuschrecke : vom Eie an beobachtet und beschrieben / von Franz Körte
Entstehung
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der Grillen und Käfer, oder kamen aus Mangel an Nah⸗ rung und Sonne darin um. Größern Erfolg hatten na türlich die Umfassungsgräben selbst. Die Heuschrecken hüpften auch hier auf der Sohle des Grabens fort, bis sie ein Fangloch trafen. War dieses Fangloch vorschrifts⸗ mäßig angelegt, senkrecht eingegraben und von Wurzeln befreit, so gelang es den jungen Heuschrecken in sandigem Boden fast nie, aus den Löchern zu entkommen, selbst wenn diese nicht täglich revidirt und zugeschüttet wurden. Je mehr Heuschrecken in einem solchen Loche eingefangen waren, desto weniger waren die einzelnen im Stande, an dem Graben emporzuklimmen, weil sie sich gegenseitig hinderten und in das Fangloch zurückwarfen. Wurde es verabsäumt, die eingefangenen Quantitäten am Abend zu verschütten, so fand man am andern Morgen häufig die Löcher ziemlich leer, und die zurückgebliebenen todt oder erstarrt. Da sich jedoch auf der entgegengesetzten Seite des Grabens keine Spur von Heuschrecken fand, so müssen sie in den Löchern selbst von ihren Feinden verzehrt worden seyn, was auch die Menge der in sol chen Löchern vorhandenen Käfer und Grillen wahrschein lich machte. An einigen Orten füllte man die Einschlie ßungsgräben mit trocknem Fichtenreisig, steckte es an und vernichtete dadurch die in den Gräben eingefangenen Heu schrecken. Der Zweck wurde freilich erreicht, auch die Anlegung neuer Fanglöcher erspart; doch zeigte sich der Uebelstand, daß die getrocknete Erde zufiel, und die in den Gräben liegen gebliebenen verkohlten Zweige den spä ter hinzukommenden Heuschrecken das Herauskriechen er leichterten.