p‚P‚ssmit
26
nur 3, wovon das dem Schienbeine zunächst stehende das längste ist, 3 rundliche Ballen hat, die auf der Sohl—⸗ seite etwas platt gedrückt sind, und die sehr leicht für 3 besondere Glieder angesehen werden können, wodurch auch jener Irrthum veranlaßt worden ist. Der letztere Ballen des ersten Gliedes, so wie das zweite kuglige Glied der Tarse, ist auf der Sohlseite eingekerbt. An den vor⸗ dern und mittlern Füßen sind sowohl die 3 Ballen des ersten, als auch der Ballen des zweiten Gliedes gekerbt. Meinen spätern Beobachtungen zufolge erleichtern diese Ballen den Heuschrecken das Klettern und Anhalten an glatten Gegenständen.
Das Allerwichtigste, worauf ich bei den Wanderheu— schrecken achten zu müssen glaubte, schien mir die Auf⸗ findung eines Kennzeichens zu seyn, durch welches die Wanderheuschrecke nach der ersten Häutung von den ge— wöhnlichen Sprengseln unterschieden werden kann, indem durch solches Erkennen die Gefahr für die nächste Zu— kunft einzig und allein erkannt und gewürdigt werden kann. Als ein solches Kennzeichen habe ich den gelben Strich, welcher aus den Vertiefungen, in wel— chen die Fühlhörner stehen, quer über beide Seiten des Kopfes durch die Augen geht, Fi— gur 3. A. und B., gefunden. Obgleich mit jeder folgen—
den Häutung der Strich durch die Augen etwas unmerk⸗
licher wird, so ist derselbe noch immer vorhanden, und nur nach der vierten Häutung ist er verschwunden, und geht jetzt nur noch aus den Vertiefungen der Fühlhör— ner quer über die beiden Schläfe des Kopfes bis an die Augen. Dieser Strich fehlt allen Sprengseln, die ich hier zu beobachten Gelegenheit gehabt habe.


