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Die Strich-, Zug- oder Wander-Heuschrecke : vom Eie an beobachtet und beschrieben / von Franz Körte
Entstehung
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die Bewegung des Kopfes und durch das Drängen des⸗ selben die Haut vom Kopfe nach vorn zu abging, wur⸗ den die Fühlhörner durch das Auf- und Abbewegen des Kopfes herausgezogen. Die übrigen Theile der Haut gingen rückwärts ab, Flügel und Flügeldecken wurden aus ihren Scheiden herausgezogen, waren auf das aller⸗ zarteste nach allen Richtungen gefaltet und zusammenge legt, und hingen auf beiden Seiten, ähnlich dem naß⸗ gemachten feinen Briefpapiere, schlaff herunter. Die Füße, besonders die Springfüße, an welchen der Schen kel mit dem Schienbeine einen spitzen Winkel von 33 bis 74½ Grad, so wie die Schienbeine mit der Tarse einen sehr stumpfen Winkel von 108 bis 122 Graden machen, wurden auf eine bewunderungswürdige Weise schnell herausgezogen, und waren nach vollendeter Häu tung, ob sie gleich während derselben mehrmal eingeknickt und nach allen Richtungen gedreht waren, dennoch in vollkommen gesundem Zustande. Zuletzt hing die Haut nur noch an einem einzelnen Punkte, an welchem sie, im Verhältniß der Zeit, welche auf die übrige Häutung zugebracht war, ziemlich lange hängen blieb. Das Ge⸗ schäft der Häutung dauerte, von dem Momente an, wo die Kopfhaut platzte, bis zu dem, wo Flügel, Füße, Kopf und Fühlhörner frei waren, 13 Minuten, und auf das vollkommene Abwerfen der Haut gingen noch 3 Minu ten hin, so daß also das ganze Geschäft 16 Minuten ge dauert hatte. Von nun an saß das Thier vollkommen ruhig, die Flügel entfalteten sich nach und nach und wur⸗ den sichtbar steifer, und es verflossen 22 Minuten, von dem Augenblicke an gerechnet, wo es die Haut abge worfen hatte, bis die Flügel vollkommen gestaltet, gefal⸗