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schon die Kinnladen blau. In der Periode von der drit— ten bis zur vierten Häutung richtet das Insekt bedeu—⸗ tenden Schaden an, und scheint in derselben ungleich mehr das reifende Getreide, als grüne Pflanzen zu lieben; denn in unseren Versuchen verachteten sie die Blätter ganz und gar, wohingegen sie die Aehren tragenden Halme bis auf einige Zolle über der Erde abfraßen. In der Regel sitzen sie in dieser Lebensperiode während des Tages an der Erde, steigen aber des Abends nach Untergang der Sonne an den Halmen in die Höhe, und nagen während der Nacht den Halm unter der Basis der Aehre ab. Anfänglich war ich der Meinung, daß diese Thiere von der abge— bissenen Aehre nichts mehr fräßen; allein bei genauer Un⸗ tersuchung fand man in den Mägen der Heuschrecken sehr deutlich die Spreublättchen der Aehren, die man auch späterhin in Form kleiner, zusammengeballter, den Rog⸗ genkörnern nicht unähnlicher, Klümpchen von den Heu— schrecken exkrementiren sah. Späterhin fand man auch auf dem Felde an einzelnen Stellen sehr bedeutende Mas— sen dieser Exkremente, die jedoch, mit Jodine untersucht, keine Spur von Stärkemehl gaben.
Am 20sten Juli wurde die erste Heuschrecke in den Heuschreckenkäfigen gefunden, welche die vierte Häu— tung überstanden hatte. Die Zwischenzeit zwischen der dritten und vierten Häutung war also vom 4ten bis zum 29sten Juli, also 25 Tage. Die Zwischenzeit von der ersten Häutung bis zur vierten betrug also 8 Wochen oder genauer 2 Monat. In den Feldern hiesiger Ge⸗ gend wurden jedoch schon am Nten Juli mehrere einzelne Insekten, welche die vierte Häutung überstanden hatten, gefunden. Nach dieser Häutung ist nun das Insekt voll⸗


