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Die Strich-, Zug- oder Wander-Heuschrecke : vom Eie an beobachtet und beschrieben / von Franz Körte
Entstehung
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und dann gegen die Mittagsstunden statt zu finden, und unter diesen Umständen besonders glücklich überstanden zu werden. Tritt in dem Häutungsmomente kalte, trübe und nasse Witterung ein, so scheint das Thier sehr viel zu leiden, so daß, wie wir an einigen Exemplaren gese hen haben, selbst der Tod erfolgt. Die in dieser Häu⸗ tung abgelegte Haut war, wie in den frühern Häutun gen, mit Schenkeln, Schienbeinen, Tarsen, Klauen, Fühl⸗ hörnern, kurz mit allen Theilen des Körpers versehen. Auch jetzt fraßen die Thiere, wenn man nicht bald die Häute sammelte, dieselben auf.

Beschreibung des Thieres 24 Stunden nach der dritten Häutung. Fig. 5. A. und Fig. B.

Die Farbe des Thieres hatte sich jetzt sehr geändert; der Kopf, die Ober- und Unterlippe, die Kinnladen, das Rückenschild, die 4 Vorderfüße waren von einer grünlich⸗ hellgelbbraunen Grundfarbe, auf der mit einem dunklern Braun Punkte, Vierseite und mancherlei Figuren gezeich⸗ net waren. Das Rückenschild war mit einer hellblauen Linie eingefaßt, und hatte auch einige zerstreute Flecke von derselben Farbe. Zu beiden Seiten der Rückenschild⸗ schärfe war ein länglicher Fleck von dunkelbrauner Farbe. Die Fühlhörner hatten dieselbe Farbe als der Kopf und seine Theile, nur die letzten Glieder vom Kopfe abwärts waren schwarz. Die Augen waren braun. Aus den Vertiefungen, in welchen die Fühlhörner ste hen, geht zu beiden Seiten des Kopfes, quer durch die Augen bis an das Rückenschild, eine bräunlichgelbe, deutlich markirte Linie. Die Springfüße sind von hellerer Farbennüance als die 4 Vor⸗