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Die Strich-, Zug- oder Wander-Heuschrecke : vom Eie an beobachtet und beschrieben / von Franz Körte
Entstehung
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noch schwärzlich, die Brust ist rostbraun, und ein Strei fen von derselben Farbe geht von der Brust an bis nach dem letzten Bauchringe, und ist zu beiden Seiten mit Schwarz schattirt. Die vier Vorderfüße sind schwarzbraun und nur wenig mit Weiß markirt. Die Springfüße sind heller gefärbt wie zuvor. Die Schenkel sind auf bei den Seiten, sowohl auf der innern als auf der äußern, gelbweiß, und alle auf ihnen befindlichen Erhabenheiten dunkelschwarzbraun gefärbt, daher auch die schuppenartige Zeichnung der Schenkel jetzt sehr deutlich hervortritt; das Gelenk, welches den Schenkel mit dem Schienbeine ver bindet, ist schwarzbraun. Die Schienbeine und Tarsen sind bräunlich-schwarz mit sehr undeutlichen weißen Zeich nungen. Die Flügel unter dem Rückenschilde sind kaum bemerkbar. Das Verhältniß der Größe des Kopfes zum ganzen Thiere ist dasselbe, wie nach der ersten Häutung. Am 4ten Juli nahm man die dritte Häutung wahr. Die Zwischenzeit von der zweiten zur dritten Häu tung war vom 19ten Juni bis Aten Juli, also 15 Tage. Am 5ten Juli, Morgens 9 Uhr, bei einer Temperatur von 254 Grad R. in der Sonne, häuteten sich zwei Heu schrecken unter meinen Augen. Auch nach dieser Häu⸗ tung kriecht das Thier aus seiner schön gezeichneten und bunten Haut fleischfarbig, ohne die mindeste Zeichnung hervor, die sich aber schon 4 Minuten nach der Häutung bildete, so daß man schon Rückenschild, Leib und Kopf blaß gefärbt und gezeichnet sieht. Auch bei dieser Häu tung ist kurz vor, während und nach derselben das Thier kränklich, und gebehrdet sich so, wie weiter vorn kurz vor der zweiten Häutung angegeben ist. Ueberhaupt scheinen die Häutungen besonders bei warmem, heiterm Wetter, 2