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Die Strich-, Zug- oder Wander-Heuschrecke : vom Eie an beobachtet und beschrieben / von Franz Körte
Entstehung
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die Füße dicht an den Leib angedrückt. Aus dem Eie herausgekommen sind sie wie todt, liegen so einige Au genblicke unbeweglich, fangen dann an mit den Gliedern sich zu bewegen, sprengen das vorerwähnte weiße, zarte Membran, schieben dasselbe immer mehr und mehr nach den Hinterfüßen zu, bis dasselbe, wie ein Nadelknopf groß zusammengeballt, nur noch an einem Punkt der hin⸗ tersten Extremitäten sitzt, und von hier durch die Hin⸗ terfüße vollkommen abgestoßen wird. Er ste Häutung. Hat das Thier sein Nachtkleid abgeworfen, so hat es, wie vor der Häutung, eine blaßfleischrothe Farbe, und es ist jetzt auf keine Weise mehr zu verkennen, daß es zu der Gattung Gryllus gehört. Die gleich nach dem Auskommen fleischrothe Färbung wird nach wenigen Mi⸗ nuten geschwärzt, gleichviel, ob das Thier dem Lichte aus gesetzt ist oder nicht, denn auch die in einer gut schlie⸗ ßenden Pappschachtel verschlossenen wurden nach Verlauf einer Stunde geschwärzt. Einige Augenblicke nach der Häutung fängt das Thier schon an, Zoll hohe Sprünge zu machen, und wenige Stunden nach seinem Auskom⸗ men springt es schon 2 bis 3 Fuß, ja noch höher. Um zu sehen, ob Eier, die bedeutend tief unter der Erde lie⸗ gen, noch auskommen, und die jungen Thiere sich bis zur Oberfläche derselben durcharbeiten können, wurden meh⸗ rere Eier in einem Glascylinder mit einer 7 Zoll hohen Sandschicht, von der Art des Sandes, in welchem die Heuschrecken ihre Eier zu legen pflegen, überschüttet; die Eier kamen aus, das Thier, in seiner ersten feinen Hülle eingeschlossen, arbeitete sich durch den 7 Zoll hohen Sand durch, und kratzte, an die Luft gekommen, sein Indusium ab. Diese Beobachtung ergiebt, wie wenig das Unter⸗