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Die Strich-, Zug- oder Wander-Heuschrecke : vom Eie an beobachtet und beschrieben / von Franz Körte
Entstehung
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sätten Boden, dessen Neigung nach Süden und Südwest ist. Hier findet man dieselben leicht, wenn man mit einer gewöhnlichen Handkartoffelhacke den Boden unge fähr einen Zoll abdeckt, wovon ich mich im Mai vergan⸗ genen Jahres zu Malzow bei Zielenzig persönlich über zeugt habe.

Beschreibung der Eier Fig. 2.

Gestalt: lang, elliptisch, beinahe cylindrisch, mit abgerundeten Endflächen.

Länge: 35 Linien.

Dicke: noch nicht vollkommen eine Linie, praet. Ppropt.& Linie.

Farbe: gleich nach dem Legen oder vielmehr noch während desselben eidottergelb, der Luft und dem Lichte ausgesetzt, werden sie braun. Im Frühjahre haben sie mehr eine fleischröthliche, als gelbe Farbe; bisweilen fin⸗ det man sie auch lichtbraun in der Erde, allein diese ha⸗ ben durch Nässe gelitten, wovon ich durch folgenden di rekten Versuch überzeugt worden bin. In einem Heu schreckenhäuschen, worin mehrere tausend Heuschrecken eier aufbewahrt wurden, begoß man eine Stelle wieder⸗ holt mit Wasser, und nach einigen Tagen fand man die an dieser Stelle liegenden Eier völlig lichtbraun gefärbt, sehr weich und völlig verdorben. Aeltere Schriftsteller widersprechen sich hinsichtlich der Farbe der Eier; allein ohne Zweifel haben sie die Eier zu verschiedenen Zeiten, der eine gleich nach oder während dem Legen, der an dere im Frühjahre, der eine gesunde, der andere kranke Eier gesehen. Die Eier sind undurchsichtig.

Gewicht und Zahl. Nach zehn verschiedenen Wä⸗