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frage, ob dieses das Nest der Wanderheuschrecke sey 40, zugeschickt worden, und im Zten Bande der Encyklopädie der speciellen Naturgeschichte 1828 wird gesagt, daß die Wanderheuschrecke ihre Eier in eine schaumige, klebrige, röthliche Masse auf Pflanzen lege; ein Fall, der mir bei Thieren dieser Art, welche in der Freiheit leben, nie vorgekommen ist, wohl aber bei solchen, welche in Zim⸗ mern oder Gläsern eingesperrt und den Einflüssen der Witterung nicht ausgesetzt waren.— Ich gebe daher die Beschreibung dieser Thiere in ihren verschiedenen Le— bensperioden hier so vollkommen als mir möglich, und obgleich ich befürchten muß, daß ich hier und da zu sehr in das Specielle eingegangen und vielleicht etwas weit⸗ läuftig geworden bin, so glaube ich doch, daß bei Gegen⸗ ständen dieser Art nicht genau genug beobachtet und be— schrieben werden kann. Mehrere Metzen Heuschreckeneier, welche ich durch die Güte des Herrn Sydow, Landrath des Sternbergschen Kreises, bei Gelegenheit, wo ich den— selben im Mai des vorigen Jahres besuchte, erhielt, ha— ben mich in Stand gesetzt, die sorgfältigsten Beobachtungen zu machen. Die Eier wurden in kleine Häuschen von 3 Quadratfuß Grundfläche und 24 Fuß Höhe, deren Bo⸗ den mit Sand bedeckt und deren Dach und Seitenwände mit grüner Gaze überzogen waren, gebracht, die Häus⸗ chen selbst aber in den Garten gegen die Mittagseite ge⸗
*) Dieser Schaum wird von der Larve der Cexcopis spuma- ria Fab., eines, so viel uns bekannt, durchaus unschädli⸗ chen Insektes, abgesondert, das sich in demselben verbirgt, um gegen die brennenden Strahlen der Sonne, die die— ser Larve den Tod bringen, gesichert zu seyn. K.


