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Die Strich-, Zug- oder Wander-Heuschrecke : ihre Beschreibung, Verheerung in jetzigen und früheren Zeiten und die Mittel zu ihrer Vertilgung ; mit einer Kupfertaf. / von Franz Körte
Entstehung
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folgenden, trocknen und heißen Jahren, wird dieses schreckhafte Heer auf eben solche Art wieder ver⸗ mehren, als es seit einiger Zeit durch ungünstige Witterung vermindert worden.

Der natürliche Lauf der Dinge stellt sich, wenn die Ursachen, die ihn unterbrochen haben, gehoben sind, immer wieder ein, und mit Recht saget da⸗ her ein weiser Salomo, daß nichts Neues unter der Sonne geschehe. Ein gleiches kann man von den schädlichen Heuschrecken, dieser schon in dem entferntesten grauen Alterthum bekannt gewesenen, und bis auf unser jetziges Jahrhundert fortgedauer⸗ ten, nur aber erst seit kurzem still gewordenen Plage behaupten.

Es kehre nun dieses Uebel über kurz oder lang wieder zurück, so ist und bleibet es allemal eine, für den ackerbauenden Landmann höchst gefährliche Sache. Die daraus entstehenden Folgen sind, weil sie ihn nicht allein aller Früchte seines angewand⸗ ten Fleißes berauben, sondern ihn auch öfters in einen gänzlichen Brodt⸗, Saat⸗ und Futtermangel versetzen, von der äußersten Wichtigkeit.