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Die Strich-, Zug- oder Wander-Heuschrecke : ihre Beschreibung, Verheerung in jetzigen und früheren Zeiten und die Mittel zu ihrer Vertilgung ; mit einer Kupfertaf. / von Franz Körte
Entstehung
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Geschichte zufolge, Deutschland von der Heuschrecken⸗ plage heimgesucht wurde, waren warm und trocken.

v. Beneckendorf sagt in dem angeführten Werke zu einer Zeit, wo diese Plage in der Mark fast ins Vergessen gerathen war:auch selbst in den Gegen den, wo man ehedem von dieser Plage häufig heim⸗ gesucht wurde, hat man seit einigen Jahren wenig oder nichts davon empfunden.

Die zeither gewöhnlich gewesenen späten Früh⸗ jahre haben sonder Zweifel ihre Ausbreitung ge⸗ hindert.

Inzwischen darf man sich dagegen nicht auf immerwährend gesichert halten. Die bisher ge wöhnlich gewesene Witterung kann sich wiederum sändern, und eine Reihe von einigen auf einander

in großer Menge gefunden: Aorydium coerulescens, Sprengsel mit blauen Flügeln und schwarzer Zeichnung; Acrydium stridulum, Sprengsel mit rothen, an der Spitze schwarzen Flügeln; Aerydium grossum, Spreng⸗ sel mit weißen, dem Leibe zu blaßrothen Flügeln und karminrothen Schenkeln. Von den sogenannten Heupfer⸗ den, Heuschrecken mit degenförmigem Legestachel, fand sich in bedeutender Menge das wanzenfressende(Locusta ver- rucivora). Besonders interessant scheint mir für die un⸗ gewöhnliche Ausbildung der Insecten, durch günstige Wit⸗ terung, die Erscheinung zu seyn, daß wir hier in Mög lin anfangs November, beim Grabenaufwerfen, voll kommen ausgebildete Maikäfer(Melolontha vulgaris), ein bis zwei Zoll unter der Erdoberfläche, gefunden haben.