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Die Strich-, Zug- oder Wander-Heuschrecke : ihre Beschreibung, Verheerung in jetzigen und früheren Zeiten und die Mittel zu ihrer Vertilgung ; mit einer Kupfertaf. / von Franz Körte
Entstehung
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und Dampf zu verhindern, allein der Erfolg hing hier vom Winde, Witterung und dem Hunger der Insecten ab. Ich habe unter den Nachrichten über diesen Gegenstand nur eine gefunden, wo auf diese Weise der Schwarm zertheilt, und für die Flur, auf welche er sich niederzulassen schien, weniger schädlich gemacht worden ist. Diese ist vom Jahre 1780, wo der General, Freih. v. Enzenberg, sowohl mit Kano⸗ nen als kleinen Gewehren, unter sie feuern ließ.

Ist die Witterung kalt und stürmisch, regnet es, und tritt die Kälte des Abends ein, so sind alle jene Mittel vollkommen unwirksam gewesen. Ja man hat Fälle, wo die Heuschreckenschwärme schon über eine Flur hinweg waren, und nach einigen Stunden, weil der Wind sich umgesetzt hatte, auf dieselbe zurückkehrten. Daß man in der Zeit, wo ein Schwarm Heuschrecken einfällt, alle andere Ar⸗ beit einstellt, und das Mähen des Getreides, selbst wenn ein solcher Einfall 14 Tage vor der Reife desselben einträte, so viel als möglich beschleunigt, versteht sich von selbst. Es ist besser etwas, als gar nichts zu erndten, da es überdem durch die Er⸗ fahrung bewiesen ist, daß selbst 14 Tage zu früh gemähtes Korn gutes Mehl giebt und volle Keim⸗ kraft besitzt.

Von solchen aufgefallenen Schwärmen bleiben nun auf jeder Flur, auf welche sie fielen, die kran⸗ ken und matten, so wie bald mehr, bald weniger