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und was dem ersten Menschen entgeht, wird von dem zweiten, was diesem entgeht, von dem dritten u. s. w. ertappt, so daß nur wenige von den In⸗ secten lebendig davon kommen werden.
Es versteht sich von selbst, daß, jemehr sich die Heuschrecke ihrer Vollendung naht, jemehr sie also an Kraft und Geschwindigkeit gewinnt, um so mehr Menschen man auch bedarf, um ihre Schwärme zu vertilgen, und um so mehr wird daher auch die Hülfe von Nachbarn, die diese Plage nicht haben, wie über⸗ haupt der Gemeinsinn, nothwendig.
Dreizehn Tage nach der vierten Häutung findet die fünfte Statt, in welcher die Heuschrecke nun voll⸗ kommene Flügel und die ihr eigenthümliche Farbe und Zeichnung bekommt. Nach dieser Periode ist bis zu der, wo sie Eier legen, nichts mit Erfolg zu ihrer Vertilgung zu unternehmen. Mit Hülfe des Win⸗ des vermögen sie sich, wenn die Wärme des Tages die Feuchtigkeit der Flügel abgetrocknet hat, hoch in die Luft zu schwingen, und aus dieser erst gegen Abend in furchtbaren Schwärmen auf die Felder nie⸗ der zu lassen, auf welchen dann auch nichts ihrer Verheerung entgeht.
Solche Schwärme sollen gleich einer Gewitter⸗ wolke die Sonne verfinstern, und durch ein brausen⸗ des Getöse ihre Ankunft verkünden.
Man hat versucht, dieses Niederlassen ankom⸗ mender Schwärme durch Lärmen, Schießen, Feuer


