so großen Schaden an, als die völlig ausgebildeten und geflügelten Insecten. In dieser Periode lassen sie sich nicht mehr so leicht und sicher in Gräben eintreiben, als in den frühern, denn sie sitzen in der Regel in dem erwachsenen Wintergetreide, oder, wenn sie außer diesem sind, springen sie zu weit und lassen sich nicht mehr zusammenhalten. Nur ganz früh Morgens nach sehr starkem Thau, oder gleich nach einem Regen, wo die Thiere erstarrt sind und nicht aus einander springen köͤnnen, kann das Treiben der Heuschrecken zu dieser Zeit mit Erfolg Statt finden.
Die Gefräßigkeit zwingt sie zu dieser Periode, aus Mangel an Nahrung oft Züge von einem Felde in das andere anzustellen, die, da sie noch nicht fliegen können, sich langsam bewegen. Auf diesen Zügen lassen sie sich nicht leicht von der einmal ein— geschlagenen Bahn ablenken, weder jagen, reiten und fahren hindert ihrem Vorschreiten; nur dann, wenn man mitten unter den Zug mit lärmendem Getose eintritt, trennen sie sich, verbinden sich aber sogleich wieder, wenn sie an dem Lärmen vorbei sind.
Wenn solche Züge Statt haben, so stellt man auf beiden Seiten derselben, ohngefähr 50 Schritt aus einander, Menschen gegenüber, und läßt nun mit Baumzweigen, Sträuchern und Besen, ohne vieles Lärmen und Jagen, die Menschen abwechselnd, und nicht alle zugleich, die vorüberziehenden Heuschrecken todt schlagen. Hierdurch wird der Zug nicht gestört,


