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Die Strich-, Zug- oder Wander-Heuschrecke : ihre Beschreibung, Verheerung in jetzigen und früheren Zeiten und die Mittel zu ihrer Vertilgung ; mit einer Kupfertaf. / von Franz Körte
Entstehung
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ken beisammen gehalten werden, und nun möglichst schnell einen andern Graben in der Richtung, die sie einschlagen, aufwerfen lassen.

Auch Gräben, die beständig sind, welche immer offen gehalten werden, und in welche die Heuschrel⸗ ken, ohne daß man sie treibt, nach und nach einlau fen, sind zweckmäßig, besonders, wenn sie um die Saatfelder, oder überhaupt um Ländereien, auf wel⸗ chen man sie entweder einschließen, oder von welchen man sie abhalten will, rund herum gezogen, und mit gehörigen Falllöchern versehen werden; denn ohne letztere entwischen die Gefangenen zu leicht.

Sind die Heuschrecken schon im Herbste auf großen zusammenhängenden Winterschlägen bemerkt worden, so ist es gerathen, bei der Bestellung der⸗ selben, Streifen unbesäet zu lassen, und im Frühlinge, zu der Zeit, wo sich die Heuschrecken einfinden, auf beiden Seiten der Streifen, Furchen zu ziehen, und quer über die Streifen mehrere Gräben, die zu bei den Seiten in das Getreide reichen, aufzuwerfen. Von welcher Seite in diesem Falle auch die Heu schrecke kommen mag, immer wird sie auf Gräben treffen, in diesen leicht bemerkt und getödtet werden können. Solche beständige Gräben müssen räglich mehreremale nachgesehen werden, theils um die Fall⸗ löcher, welche voll sind, zuzuwerfen und neue wieder zu machen, theils aber auch, um die durch Wind und Regen beschädigten Gräben wieder in Stand zu setzen.

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