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Die Strich-, Zug- oder Wander-Heuschrecke : ihre Beschreibung, Verheerung in jetzigen und früheren Zeiten und die Mittel zu ihrer Vertilgung ; mit einer Kupfertaf. / von Franz Körte
Entstehung
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hen bleiben, oder selbst einige Schritte zurückgehen, und nur dann und wann ihre Ruthen bewegen. Diese Vorsichtsmaaßregel muß man jedesmal beach⸗ ten, so oft der Zug ins Stocken gerathen ist und nicht weiter will. Ist der Zug in Marsch gebracht, so schließt man denselben von beiden Seiten nach und nach, doch nicht zu enge, ein, und sucht das Auswei⸗ chen zu beiden Seiten, so wie das Vorbeigehen an den beiden Grabenenden möglichst zu verhindern.

Sobald der Zug im Graben eingetrieben ist, so wird derselbe mit Erde zugeworfen, und fest zusam⸗ men getreten. Sind die Heuschrecken von der Ferne zum Graben getrieben so sind sie oft kurz vor dem Graben ermattet und machen Halt, allein in diesem Falle kann man sie mit stumpfen Besen durch Ge walt in die Gräben eintreiben.

Während man mit dem Verschütten eines Schwarmes beschäftigt ist, kann man wieder einen neuen aufsuchen, und dann auf gleiche Weise wieder damit verfahren. Sollte der in Marsch gesetzte Zug auf irgend einen Gegenstand stoßen und nicht weiter wollen, oder von der beabsichtigten Bahn nach dem Graben zu ablenken, was nicht selten geschieht, da ein Baum, Gesträuch u. s. w., welches ihm in die Augen kommt, Veranlassung genug ist, die eingeschla⸗ gene Bahn zu verlassen, so muß man denselben von fern einschließen, die Treiber still stehen, und ihre Ruthen nicht bewegen lassen, wodurch die Heuschrek⸗