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Die Strich-, Zug- oder Wander-Heuschrecke : ihre Beschreibung, Verheerung in jetzigen und früheren Zeiten und die Mittel zu ihrer Vertilgung ; mit einer Kupfertaf. / von Franz Körte
Entstehung
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denselben hin und wieder senkrechte, trichterförmige Löcher, sogenannte Falllöcher, machen, und nun un⸗ ter Vorsichtsmaaßregeln, welche weiter unten angege⸗ ben werden sollen, die Heuschrecken hineintreiben und tödten.

Haben die Heuschrecken die zweite Häutung über⸗ standen, dann tritt für den Landmann die gefährliche Periode vor der dritten Häutung ein. In dieser Periode ist nun das einzige erfolgreiche Mittel, Grä ben aufzuwerfen, in diese die Heuschrecken zu treiben und sie zu tödten. Bei dem Aufwerfen der Gräben beachte man wohl, daß man die Heuschrecken nicht gegen den Wind oder gegen Anhöhen treiben muß, um in die Gräben zu kommen, denn in beiden Fällen werden sie bald müde und gehen nicht wei ter, oder sie nehmen einen andern als den beabsich tigten Zug; es ist daher sehr wichtig, daß man die Gräben immer unter den Wind legt. Weiß man den Ort, wo sie ausgezogen sind, so ist es in der Regel, daß sie bei der geringsten Beunruhigung wieder da hin ziehen, woher sie gekommen sind, und dann ist es sehr rathsam, zwischen dem Ort, wo man sie findet, und zwischen dem, von welchem sie ausgegangen sind, Gräben zu machen. Es ist daher für die zweckmä⸗ ßige Anlegung des Grabens wichtig, die im Zuge begriffenen Heuschrecken und ihre Geschwindigkeit zu beobachten, denn hieraus ergiebt sich, in welcher Rich⸗ tung man den Graben machen, und in welcher Ent⸗