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Die Strich-, Zug- oder Wander-Heuschrecke : ihre Beschreibung, Verheerung in jetzigen und früheren Zeiten und die Mittel zu ihrer Vertilgung ; mit einer Kupfertaf. / von Franz Körte
Entstehung
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dieser Zeit kann der Landwirth zuerst über die vor⸗ handene Gefahr urtheilen, denn schon gefährlich sind sie in diesem Zustande nur wenig, da sie ihrer Schwäch⸗ lichkeit wegen noch nicht den geringsten Schaden an den Feldfrüchten zu thun vermögen. Uebrigens kann zu dieser Zeit, wo die noch vor ihrer zweiten Häutung sich befindende Brut bei warmen Wetter sich in trocken und warm gelegenen Feldgräben und Wasserfurchen aufhält, dieselbe in den Vormittags⸗ und Nachmittags⸗ stunden leicht gefunden, und durch wenige Leute auf die kürzeste Weise mit Erde überschüttet, zusammen⸗ getreten und auf immer vernichtet werden. Dieses ist ohne allen Zweifel die leichteste Art, das Insect zu vertilgen, allein, da, wie weiter vorn gesagt wor⸗ den ist, es im Jahre verschiedene Bruten, d. h. frühe und späte, giebt, so muß man in dieser Beziehung anhaltend beobachten und seine Maaßregeln nehmen. Ueberhaupt kann man nicht aufmerksam genug bei dem Vorhandenseyn dieser ungebetenen Gäste auf sei⸗ ner Feldflur seyn, und nicht schnell genug jede Vor⸗ kehrung ergreifen, durch welche man der Fortpflan⸗ zung derselben Einhalt thun kann.

In dieser Zeit kann man schon zweckmäßig meh⸗ rere Schritte von dem Orte, wo sie liegen(von 9 Uhr Morgens bis 5 Uhr Abends findet man diese Orte leicht, denn um diese Zeit sonnen und wärmen sie sich), kleine 12 Fuß lange, einen halben bis einen Fuß tiefe, und eben so breite Gräben ziehen, in