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ten Lebensperiode besteht in Graben ziehen, Falllöͤcher machen, Eintreiben und Tödten.
Schon im März und April, wenn die Witte⸗ rung günstig ist, erscheint an den Stellen, wo die Eier gelegt wurden, zu den wärmeren Tageszeiten die Brut. Diese, noch sehr zart und schwächlich, ist ihrer Kleinheit und der Eigenschaft wegen, nicht hau⸗ fenweise zusammen zu leben, oft sehr schwer zu er— kennen, und verlangt daher die möglichste Aufmerk⸗ samkeit. Findet man sie in diesem Zustande, so ist es sehr leicht, mehrere Tausende Heuschrecken von Kindern in den Mittagsstunden, denn in der spätern Tageszeit verkriechen sie sich wieder in die Erde, töd⸗ ten zu lassen. Sind die Thiere der ersten Häutung nahe, oder haben sie solche bereits überstanden, so zieht sich die, schon dem Auge auffallendere, dunkel⸗ braunrothe, schwärzliche Brut bei heiterem, warmen Wetter, und in den wärmeren Tageszeiten an son⸗ nenreichen und geschützten Orten der Ländflur in ziem⸗ lich starken, aber anfangs nur einzelnen Schwärmen zusammen. In der feuchten und kalten Abend—⸗ und Morgenluft verbergen sie sich schnell wieder an geschüͤtzte Orte, und können, bei bedeutender Kälte, Schnee, oder überhaupt bei stürmisch naßkaltem Wet⸗ ter, an solchen Orten mehrere Tage verborgen bleiben, aus denen sie aber bei der ersten gelinden Witterung in desto stärkeren Haufen zum Vorschein kommen. Zu


