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hatten, und an welchen viele todte Heuschrecken lagen. Dessen ungeachtet finden wir in ältern Nachrichten, daß eine unglaubliche Menge von Heuschreckeneiern, zwar nicht im Herbst, sondern im Frühjahre, wo sie vielleicht leichter zu finden sind, und bei einer grö⸗ ßern Masse von Heuschrecken, gesammelt wurden. Im Frühlinge 1752 sammelten in der Mark die Stadt Drossen und die dazu gehörigen zwei Dörfer, Polen⸗ zig und Grunow, 13 Scheffel 44 Mtz. Berl. Maaß Eier, und im Frühjahr von 1749 wurden auf einem Stiftsamte im Anspachischen 35 Scheffel 8 Metzen desselben Maaßes zusammengebracht. Wenn man bedenkt, daß ein Heuschreckenei nicht größer als ein kleines Roggenkorn, und ein ganzes Eiernest von einigen 60 Stück Eiern nicht größer als eine Pferde⸗ bohne ist, so ergiebt sich aus obiger Angabe eine Menge von Eiern, die allerdings die Mühe belohnt, welche man auf das Sammeln verwandt hat. Vor allem aber beachte man das andere Mittel, nämlich das Pflügen derjenigen Felder, auf welchen die Eier der obigen Anzeige nach liegen. Obgleich die Hülle, mit welcher die Eier umgeben sind, diese gegen Kälte und nicht lange dauernde Nässe schützt, so ist dieses doch keinesweges der Fall, wenn die Eier anhaltender Nässe ausgesetzt werden: die Hülle wird mit der Zeit auf— gelöset, und die Eier verfaulen. Werden daher die Eierklumpen im Herbste obenauf gepflügt, und der Herbst⸗, Winter und Frühjahrswitterung möglichst


