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ausgesetzt, so müssen, besonders wenn die Witterung sehr feucht und schlackerig ist, wo nicht alle, doch die mehrsten Eier verfaulen. In dieser Rücksicht ist es daher in Gegenden, wo sich die Heuschrecken einge— funden haben, sehr zweckmäßig, die Winterbestel— lung so spät‚, und die Som merbestellung so früh als möglich zu machen, denn in beiden Fällen bringt man die Eier gerade zu den nassesten Jahres— zeiten unseres Clima's obenauf. Man hat beobach⸗ tet, daß die Eier in dem Wintergetreide, welches vor Michaelis gesäet worden ist, häufig ausgekommen sind, keine aber in solchem, welches nach Michaelis gesäet worden ist, ebenso sind keine im Gerstenacker und in der Brache ausgekommen. Ueberhaupt sollte man die späte Winter⸗ und die frühe Frühjahrsbe⸗ stellung in denen Jahren wohl berücksichtigen, in wel—⸗ chen die Insecten überhand zu nehmen drohen, denn die mehrsten derselben liegen den Winter hindurch in unsern Feldern, und können gewiß durch späte Win⸗ ter⸗ und frühe Sommerbestellung sehr vermindert wer⸗ den. Außer den Feldern muß man aber vorzüglich auch auf die Hügel, Graben- und Schluchtenränder, Weideschläge, Lehden, besonders auf die vor Holzun—⸗ gen und Hecken gelegenen, achten; denn solche Plätze suchen die Heuschrecken vorzugsweise, und man muß, wenn man an solchen viele todte Heuschrecken findet, auch diese umpflügen, oder auf irgend eine Weise stürzen lassen. Auf welche Weise nun auch das Auf⸗


