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Die Strich-, Zug- oder Wander-Heuschrecke : ihre Beschreibung, Verheerung in jetzigen und früheren Zeiten und die Mittel zu ihrer Vertilgung ; mit einer Kupfertaf. / von Franz Körte
Entstehung
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die Beobachtung gemacht haben will, daß selbst in dem todten Weibchen, in so fern es nicht vergraben wurde, die Eier noch ausgekommen sind. Mir haben 3 Knaben, wovon der älteste 11 Jahr alt war, in einer Stunde 250 Heuschrecken auf diese Art gesam⸗ melt, obgleich diese Thiere nur einzeln, d. h. nicht in Zügen, sich vorfanden und folglich die vorhandene Menge, nach den Nachrichten, die wir aus früheren Zeiten haben, noch sehr unbedeutend war.

Ich habe nach den Beobachtungen, welche ich über die Zahl der Eier eines Weibchens gemacht habe, berechnet, daß ich im vergangenen Sommer, vom Ende Juli bis Ende October, wenigstens 100000 Heuschreckeneier auf diese Weise in sehr wenigen Stun⸗ den und nur mit 4 bis 5 Gehülfen zernichtet habe. Da die Größe der Thiere sowohl, als auch das Auf⸗ springen, wenn man in ihre Nähe kommt, es fast unmöglich macht, daß auch nur ein einziges Indivi⸗ duum ungesehen bleibt, so werden, wenn eine ganze Gemeinde zu der geeigneten Zeit auf ihrer Flur in eine Reihe gestellt, mit Zweigen und Sträuchern ver⸗ sehen würde, nun im langsamen Schritte über die Flur ginge und jeder die Heuschrecken, die ihm auf⸗ stießen, todtschlüge, unzählige Mutterheuschrecken, und mit ihnen noch eine unzählige Menge von Eiern zer⸗ stört werden. Ich glaube, daß man bisher diese Vor⸗ sichtsmaaßregel in dem Falle, daß sich die Heuschrek⸗ ken in einer Gegend einfinden, um in ihr die Brut