tungszeit, und die Zwischenzeit zwischen dem ersten
und letzten Eierlegen der Heuschrecken, ergiebt nun unwiderlegbar, daß mehrere Bruten zu verschiedenen Zeiten, d. h. früher oder später im Frühjahr Statt finden müssen, und daß diese Thatsache bei den Mit⸗ teln, welche wir zu der Vertilgung dieser Insecten an⸗ zuwenden haben, besonders berücksichtigt werden muß.
So wie alle Insecten, haben nun auch die Heu⸗ schrecken von ihrem ersten Auskommen aus dem Ei, bis zu ihrer vollendeten Gestalt, d. h. bis zu der, wo sie ihre Art wieder fortzupflanzen vermögen, mehrere Hauptperioden oder Verwandlungen und Häutungen. Bei der Heuschrecke sind nach allen Beobachtungen 5. In den ersten 4 Häutungen sind sie flügellos, und erst in der funften Häutung erhalten sie vollständige Flügel und werden vollkommen ausgebildet.
In dieser kurzen Naturbeschreibung der Heu⸗ schrecke liegen nun auch die Basen, auf welchen alle bisherigen, mit Erfolg angewandten Mittel zu ihrer Vertilgung beruhen, und in denen vielleicht noch meh⸗ rere zweckmäßige Mittel aufgefunden werden können.
Was die Vertilgung dieses Insects betrifft, so scheint es mir zweckmäßig zu seyn, von dem Augen⸗ blicke an, wo man im Sommer und Herbst mehrere Heuschrecken auf seinem Felde wahrnimmt, alle Mit— tel zu der Vernichtung derselben anzuwenden. Vor allem ist es nothwendig, daß Gemeinsinn der ganzen Provinz, in welcher man diese Thiere findet, Statt


