494 Geschichte des europäischen Staatensystems ꝛc.
theils in der Moldau, theils in Moreg gegen die —— auf ganz. Carra besonders aber auf die Gewormen hacten di ie! Griechen seit ungefähr dreißig Jahren an Wohl stand durch ihren erweiterten Han⸗ del, und an Cultur durch ihre Verbindung mit dem gebildeten europäischen Reichen, durch die Reisen und Studien junger Griechen, und durch die aufblühenden griechischen Bildungsanstalten zu Aivali(in Klein⸗ asien)/ zu Smyr na, Janina, Athen und in einigen Städten in Morea. Für diese Anstalten wirk⸗ ten, während des Wiener Congresses(1844), selbst der russische Minister Graf Ca po d Istrias und der Erzbischoff Ignatius, von welchen die Hetä⸗ ria gestiftet ward, die aber bald eine politische Richtung nahm.
Denn nach dem Tode des Fürsten der Walachei, des Alexander Suzzo(10. Jan. 1821), brachen Unruhen und Gährung in diesem Lande aus. Bevor noch der neuernannte Hospodar Kallimachi daselbst erschien, rief der Fürst Alexrander Ypsilanti, vormals Generalmajor in russischen Diensten,(7. März 1821) in Jassy, der Hauptstadt der Moldau, gleich⸗ zeitig mit dem Vordringen der Oestreicher gegen Nea— pel und mit dem Aufstande in Piemont, die Griechen zum Kampfe für ihre Unabhängigkeit auf. Er, und Theodoro(Wladimiresko) beabsich⸗ tigten das Vordringen gegen Konstäntinopel, wo eine längst im Fanal vorbereitete geheime Verschwörung gleichzeitig ausbrechen sollte. Allein diese ward dem
Griechenland, seit dem Ausbruche der ersten Unruhen bis zur Mitte dieses Jahres(1822). Aus dem Franz. von v. Halem. Lpz. 1822. 8. ö
** .


