Teil eines Werkes 
3 (1824) Die Geschichte des europäischen Staatensystems aus dem Standpuncte der Politik / dargest. von Karl Heinrich Ludwig Pölitz
Entstehung
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400 Gaschichte des europäischen Staatensystems ꝛc.

ten sie auch(1814) zum erstenmale, und das Jahr (1815) zum zweitenmale den Boden Frankreichs. Die innige Verbindung Rußlands mit der in Frank⸗ reich hergestellten Dynastie der Bourbone war dem selben eben so vortheilhaft, als die Erwerbung des Königreiches Polen auf dem Wiener Congresse, und als der, mit den übrigen vier Hauptmächten Euro⸗ pens gemeinschaftlich übernommene, Antheil an der Entscheidung aller wichtigen Angelegenheiten in den innern und äußern Verhältnissen der europäischen Staaten auf den Congressen zu Aachen, Troppau⸗ aybach und Verona. 19211 47 Dioch nicht blos im Westen vergrößerte sich das kolossale Rußland; auch von Persien erwarb es, nach einem glücklich geführten Kriege, im Frieden, der im russischen Lager am Flusse Seiwa in Gulistan (12. Oct. 1813) unterzeichnet ward, die Chanate Karabog, Ganschin, Schekin, Schirwan, Derbent, Kubin, Bakir und Tatischin, das ganze Daghestan, mit den Provinzen Imiretien, Gurien, Mingrelien und Abchasien, nebst allen Ländern zwischen diesen neuen Grenzen und der russisch-caucasischen Linie, so wie bedeutende Handelsvortheile, und das Recht, Kriegsschiffe auf dem kaspischen Meere halten zu dür⸗ fen. Dabei übernahm Rußland die Verpflichtung,

denjenigen von den Söhnen des Schachs von Persien zu unterstützen, welchen dieser zum Nachfolger ernen⸗

nen würde.. II NMicht ohne Wahrscheinlichkeit wird die gegen⸗ wärtige Gesammtbevölkerung des russischen Reiches gegen 54 Millionen Menschen berechnet; desto größer

war, bei dieser Macht, die Mäßigung des Kaisers

in seinem Betragen gegen die Pforte seit dem Jahre 1821. 0 ö ů ö

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