Teil eines Werkes 
3 (1824) Die Geschichte des europäischen Staatensystems aus dem Standpuncte der Politik / dargest. von Karl Heinrich Ludwig Pölitz
Entstehung
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Einleitung. 9

setzt sie die Staatskunst voraus, welche theils in die Darstellung der Bedingungen für die An kündigung des innern und des äußern Lebens, theils des nothwendigen Zusammenhanges dieses innern und äußern Lebens, zerfällt. Mit dem positiven öffentlichen Staatsrechte und dem practischen europäischen Völker⸗ rechte steht sie als Vorschule und als Commentar insofern in steter Verbindung, inwiefern sie die im positiven öffentlichen Staatsrechte ent haltenen Grundbedingungen des innern Staats lebens(in Grundgesetzen, Grundverträgen und Verfassungen) nach ihrem Entstehen und nach ihrem Einflusse auf das innere und änßere Staats leben nachweiset, und eben so die im praotischen Völkerrechte allmählig herrschend gewordenen Grundsätze nach der Entstehung und Fortbildung derselben erörtert, so wie sie nach ihren Thatsachen unentbehrlich ist für die Versinnlichung der im practischen Völkerrechte aufgestellten Lehren in Hin sicht auf die Verträge, auf welchen das europäische Staatensystem ehemals beruhte und gegenwärtig beruht, in Hinsicht auf das Gesandtenwesen, und auf die in der Wechselwirkung der einzelnen Staa ten bestehende Völkersitte. An die Statistik endlich schließt sie sich dadurch, als nothwendige Vorbereitung auf dieselbe, an, daß, wenn die Statistik die Darstellung des gegenwär ti gen innern und äußern Lebens der europäischen Staaten und Reiche enthält, die Geschichte des europäischen Staatensystems die Darstellung des innern und äußern Lebens dieser Staaten und Reiche im Kreise der Vergangenheit auf⸗ stellt.