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Einleitung. 5
nen pflegt, schlagen also in die Geschichte vieler europäischen Völker zugleich ein. Den(mit ihrer Darstellung verbundenen) Schwierigkeiten abzu— helfen, ist kein Mittel übrig, als die größern Staatshändel aus der Geschichte der einzel— nen Reiche herauszunehmen, in ein beson⸗ deres Fach zusammen zu tragen, und sodann einen solchen Staatshandel in seinem wahren Zu— sammenhange zu betrachten. Der Nutzen die— ser Einrichtung ist händgreiflich. Es findet sich aber noch ein anderer höchst wichtiger Grund, wel⸗ cher die Vortheile davon weit erheblicher, und da— her diese Einrichtung selbst desto nothwendiger macht. Zur politischen Kenntniß unsers Welttheils gehört vornämlich die Einsicht in das heutige europäische Staatssystem, kraft dessen die europäischen Völker wegen des Handelsinteresse, wegen der Uebermacht eines Nachbars, wegen allerlei Prätensionen, Anverwandtschaften, Ver— träge und andrer Staatsursachen und Absichten, in einem solchen vielfachen Zusammenhange stehen, daß, um von vorfallenden Staatsangelegenheiten ein gründliches Urtheil fällen zu können, man von diesem allgemeinen Staatssystem unterrichtet seyn muß u. s. w.“ Von hohem Interesse, selbst noch für unser Zeitalter, ist übrigens die, in derselben Vorrede mitgetheilte, Stelle aus einem Briefe des unvergeßlichen Ministers v. Münchhausen an Achenwall zur Empfehlung der selbstständigen Behandlung der Geschichte des europäischen Staa— tensystems.
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