18 Volkswirthschaft.
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kennbar ging aus diesem, im Mittelalter entstan— denen, Verhältnisse, sobald die Regierungen eines shen; bedeutenden Einflusses auf den Verkehr sich bemäch—
tigten, allmählig das so genannte Merkän— tilsystem hervor. De dal 6. vot 1. Das Merkantilsystem. un
Das Merkantilsystem(das Handels- oder Fa—
briksystem) ward früher in der Wirklichkeit geübt, shot bevor es auf wissenschaftliche Grundsätze zurückgeführt 114 ward. Es ging(H. 5.) aus der eigenthümlichen Ge— lches staltung und allmähligen Ausbildung des städtischen Ibe Gewerbs- und Handelswesens im Mittelalter hervor. Wenn nun auch Sully, der Minister Heinrichs 4 Rrti von Frankreich, abgeneigt dem Kastengeiste der Fa— brikanten und Kaufleute, den Landbau von dem 5 Drucke zu befreien suchte, in welchem er durch jenen
Monopoliengeist erhalten ward; so gewann doch bald darauf das Merkantilsystem seine allgemeinere An— wendung im öffentlichen Staatsleben durch ö
den Minister Ludwigs 14, Colbert, in Frankreich, h und durch den Protector Cromwell in Eügland ⸗). an
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*) Sully's staatswirthschaftliche Ansichten finden sich zusammengedrängt im Esprit de Sully, ou B. extrait de tout ce qui se trouve dans les Mé- zur moires de Bethune Duc de Sully. Dresd. e
et Varsovie, 1768. 8.— Colbert, der Sohn hi eines Tuch- und Weinhändlers zu Rheims, stieg, durch seine Talente, zum Generalcontroleur der e Finanzen und Marineminister empor(+ 1681.). ö In
Er vermehrte, während der Zeit seiner Verwaltung, lich
die Staatseinkünfte um 28 Mill. Livr., und setzte 90
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