Teil eines Werkes 
1 (1823) Natur- und Völkerrecht, Staats- und Staatenrecht und Staatskunst / dargest. von Karl Heinrich Ludwig Pölitz
Entstehung
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XVII Vorrede.

durch Mittheilung deutlicher und richriger Begriffe uͤber den Staat, uͤber ſeine Beſtimmung, uͤber ſeine Anſtalten und Beduͤrfniſſe in den akademi⸗ ſchen Vorleſungen, vorgebeugt werden kann; nur dann werden auch die Staatswiſſenſchaften auf unſern. Hauptſchulen, neben den andern abgeſchloſſenen Krei ſen poſitiver Diſciplinen, als gleichberechtigt und gleichgeachtet erſcheinen, und ihr wiſſen⸗ ſchaftlicher und gruͤndlicher Anbau wird, ſchon nach

dem erſten Jahrzehend, einen wohlthaͤtigen Einfluß Algerei auf das ganze Staatsleben aͤußern! Ich kann daher Er dieſes Vorwort gewiß nicht zweckmaͤßiger ſchließen, nnif als mit einer Stelle des geiſtvollen Buchholz(in e zümmn ſ. neuen Monatsſchrift fuͤr Teutſchland, V Auaf 1822, Auguſtheft, S. 493.):Waͤre das, wor⸗ prtitu nach das Jahrhundert ſtrebt die Staatswiſ⸗ lüniit ſenſchaft bereits in einer ſolchen Vollſtaͤndig ſteſten keit vorhanden, daß die Organiſationsprincipe uͤber d itide alle Zweifel erhoben daſtaͤnden; ſo wuͤrde darin, ihan wenn in irgend etwas, das ſouverainſte Gegen⸗ 1 ue mittel gegen alle Umwaͤlzungen gegeben 3 Aa ſeyn. Leider liegt dieſe Wiſſenſchaft noch in der Wiege. b Otntev Und da ihr Werth von denen, die ſich Staatsmaͤnner V nennen, in der Regel am meiſten verkannt wird; ſo iſt es nicht wahrſcheinlich, daß ſie in kurzer Zeit die Wichtigkeit erhalte, die ihr gebuͤhrt. Wie lange ſie aber auch noch verkannt werden moͤge; her⸗ Annſ vorarbeiten wird ſie ſich, weil ſie, wenn uns nicht Einleiten alles taͤuſcht, das Kind des Jahrhunderts iſt, d. h. ¹Aütertene diejenige Geburt, zu welcher in allen Zweigen menſch⸗ rdf unz licher Erkenntniß alles vorbereitet iſt, alles draͤngt! 5 dan 1 daünglite Leipzig, am 14. Febr. 1323. Vim do NMadlſch Pölit; de an 3 d⸗* b N haal 1