Teil eines Werkes 
2 (1821) Zweiter Band, enthaltend die Lehre von der Forstbeschützung ...
Entstehung
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Außer den Kieferwäldern findet man sie auch auf andern Hölzern.

Die Forleule ist weit gefährlicher und hat vorzüg⸗ lich 1725, 1783 1784 in Franken und noch wieder neuerlich 1808 und 1815 in der Gegend von Rürnberg große Verwüstungen angerichtet. Der männliche Schmet⸗ terling ist 6 Linien lang, 1 Zoll 4 einien breit, das Weib⸗ chen eine bis zwei Linien größer. Die Fühlhörner sind borstenförmig und an der Spitze schwarz unten weiß, der Brustrücken ist braunroth am Kopf weiß einge⸗ faßt, nach dem Hinterleibe zu weiß gestreift, der Hinterleib graubraun, die Vorderflügel braunroth, nach dem Leibe zu gelblich schattirt, am Rande ge⸗ kerbt und schön marmorirt. Ueber sie gehen zwei gelblich geschlängelte Querstreifen, die sich in die braunen Fran⸗ jen mit gelblichen Strichen verlaufen. Die Hinterflü⸗ gel sind schwarzbraun röthlich, am Hinterrande mit weißen Franzen, die Unterflügel ockergelb, die hintern in der Mitte mit einem schwarzen Punkte. Die Raupe ist glatt, 14 Zoll lang, vor der ersten Häutung weiß⸗ grün, nach der zweiten grasgrün, mit einem weißen Rü⸗ ckenstreifen und zwei gleichen Seitenstreifen, und dicht an den Füßen hat sie an jeder Seite einen schwefel⸗ oder orange⸗ gelbenStreifen. Der Kopfist glänzendbraun, der Bauch hell⸗ grün. Sie hat 6 gelbe Brustfüße, 8 Bauchfüße u. 2Schwanz⸗ füße, und frißt, indem sie die Nadeln zwischen die Brust⸗ füße nimmt und von oben gleichsam in sich hineinschiebt.

Mitte April oder Anfang Mai erscheint der Schmetterling, und das Weibchen legt 50 7 Eier entweder einzeln oder zu dreien und vieren an die