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terleib läuft in einen Legestachel aus, mit welchem das Weibchen seine Eier in die Ritzen der Rinde legt.
Die 12 Zoll lange, verhältnißmäßig dicke hat häufig verschiedene Zeichnungen. Gewöhnlich ist die Grundfarbe schwarz oder grau, auf welcher sich die blauen und rothen Warzen, mit denen der Leib besetzt ist, auszeichnen. Der Leib ist mit einzelnen Haaren be⸗ setzt; das charakteristische Kennzeichen der Nonnenrau⸗ pen sind aber die hinter dem Kopfe befindlichen langen Haarbüschel, die auch in den Seiten hervorstehen.
Im Julius und August schwärmen diese Nachtfalter, deren Leben 9— 10 Tage dauert, und das Weibchen legt 80— 160 Eier, so groß als Hirsekörner, glänzend röthlichhrau oder blaßgrün, scheibenförmig, in die Ritzen der Rinde oder an Häuser, Pfähle und ähnliche Gegenstände. Ende April und Anfang Mai kriechen die Raupen aus, was zuweilen aber auch schon in ei⸗ nem warmen Spätherbste geschiehet, wo sie sich dann, ohne Schaden zu leiden, an den Bäumen oder im Moo⸗ se verbergen. Sie häuten sich viermal, wobei sie jedesmal ihre Farbe ändern, indem sie erst schwarz, dann mit ei— nem weißen Rückenstreifen versehen sind, nach der zwei⸗ ten Häutung weiße Flecken und nach der dritten rothe und gelbe Warzen erhalten. Sie fressen 8— 10 Wo⸗ chen, wo sie sich zwischen den Reisern und in den Ritzen der Bäume mit wenig Fäden verspinnen, sich zuerst in eine grüne, dann goldglänzende Puppe verwandeln, die mit grauen oder gelblichen Haarbüscheln besetzt ist, aus welcher in 14 Tagen bis 3 Wochen der Schmetterling erscheint.
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