2——————————.——
20
Ung hervor und ist schon in einigen Tagen zur Fortpflan⸗
zung tüchtig.
Die Nonne ist ebenfalls als ein gefährlicher Schmetterling zu betrachten, dessen Raupe jedoch nicht bloß die Kiefern, sondern auch die Fichten angreift. Sie lebt zwar auch auf dem Laubholz und verz zehret dessen Blätter, allein dies leidet bei der Fähigkeit, wie⸗ der neue zu ent arce weiter keinen Schaden, als daß es einen schwächern Holzring ansetzt, weil die ro⸗ hen Säfte durch die Llent nicht können verarbeitet werden, und aus eben diesem Grunde keine Früchte erzeugen kann, da die dazu nöthigen Theile fehlen. 1793 und 1794 hat sie große Verwüstungen im Vogt⸗ lande, Litthauen und Westpreußen angerichtet.
Der Schmetterling ist à bis 14 Zoll lang, 14— 2 Zoll mit ausgespannten Flügeln breit. Der Kopf ist weiß, die Kehlspitzen sind schwarz, die Brust weiß, der Brust— rücken zwischen den Flügeln mit schwarzen Punkten. Die Fühlhörner bei dem Männchen sind kammförmig mit tiefen Einschnitten, bei dem Weibchen borstenförmig mit Fasern besetzt und schwarz. Der Hinterleib ist rosen— roth mit grauen und schwarzen Einschnitten, die Vorder— beine sind die vier folgenden schwarz mit wei⸗ ßen Flecken; die Vorderflügel haben eine weiße Grund— farbe mit regelmäßigen, theils runden, theils spitzen Wellenlinien, am Rande mit länglich viereckigen Punk⸗ ten besetzt, die Hinterflügel haben eine graulich weiße Grundfarbe, nach dem Leibe zu dunkler schattirt, nach dem Rände hin mit weißen Querlinien besetzt; der Hin
2———— ⏑—————ß———
U W frtui ö H I
feu
RI.
ö
HoN
Iu IM Hit gy velen she


