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2. Von der Beschützung des Waldes gegen Thrne:
a. Gegen vierfüßige wilde Thiere. Das Roth-, Dam- und Rehwild beschädigt, vorzüglich wo es Man— gel an anderer besserer Nahrung hat, beynahe alle un⸗ sere Baumholzarten durch Verbeißen der jungen Pflan⸗ zen, Abreißen der Triebe, Blätter und Knospen, Schälen der Rinde, und die Hirsche und Rehböcke durch das Bereiben oder Schlagen mit dem Gehörne; der Hase wird vorzüglich der Eiche, Weißbuche, Esche und Aspe schädlich, indem er im Winter ihre Spitzen und Knos-⸗ pen abbeißt. Das einfachste Mittel, die Wälder gegen den dadurch entstehenden Schaden zu sichern, ist, nicht mehr Wild in ihnen zu dulden, als reichlich Nahrung in ihnen findet, ohne seine Zuflucht zu den Hölzern neh⸗ men zu müssen, oder nur so viel, daß der dadurch ent—⸗ stehende Schaden nicht merklich wird. Sonst ist man gezwungen, die Schonungen und der Beschädigung noch sehr unterworfenen Holzbestände durch Verzäunungen zu schützen. Die den Feldern viel schädlichern Sauen sind den Holzpflanzen nur so lange nachtheilig, als sie diese wegen noch sehr geringer Befestigung der Wurzeln um—⸗ wühlen können, was nur in den ersten Jahren der Fall ist, und als sie die Kultur durch das Aufsuchen und Ver—⸗ zehren mancher Samenarten verhindern. Sonst ist der Schade, den sie anrichten, weit unbeträchtlicher als der, welcher durch das andere Wild entstehet, und sie sind im Forsthaushalte durch das Umwühlen verraster Stellen,


