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der nöthigen Vorsicht, um den Boden gegen das Flüch— tigwerden zu schützen, wogegen an den Seeküsten es nicht in der Gewalt des Privatmannes liegt, sich gegen sie zu schützen. Um ihre Entstehung zu verhindern, muß man stets vermeiden, solche Orte und vorzüglich Sand— hügel, welche aus feinem Sande ohne Beimischung von Dammerde bestehen und keine hinlänglich schützende Bedeckung haben, von altem Holze zu entblößen, ehe nicht wieder junges daselbst vorhanden ist, folglich die Verjüngung durch Dunkelschläge bewirken, welches um so eher anzurathen ist, als die künstliche Kultur mehr Schwierigkeiten unterworfen ist. Zeigen sich kleine ent— blößte Stellen, wo der Wind mit dem Sande zu spielen anfängt, so sind diese zeitig durch Zäune zu schützen oder mit Reisig ꝛc. zu belegen, ehe das Uebel größer wird. Vorzüglich muß man das Betreiben solcher Stel— len mit Vieh, welches jede Benarbung verhindert, wo— durch der Sand immer locker getreten und dadurch am ersten flüchtig wird, durchaus nicht gestatten, zumal da das Vieh daselbst doch keine Nahrung findet.
Häufig entstehen auch dadurch flüchtige Sandschol—⸗ len, daß man schlechte Felder liegen läßt und nicht mehr in gehöriger Düngung hält, weil sie die Beackerungs⸗ kosten nicht tragen. Hier hat man schleunig dafür zu sorgen, daß solche als Ackerland einmal aufgegebene Felder bald mit Holze bebauet werden.— Die durch Flüsse angeschwemmten Sandschollen sind in der Regel leicht und vortheilhaft zur Erziehung von Weidicht zu benutzen.


